Pz.W. 773

 

 

Baujahr:                  1937/38

Ausbaustärke:         B alt

Nutzfläche:             242,17 m²

Erhaltungszustand: 85 %

 

Dieses Panzerwerk liegt rechts im Wald und ist schon vom Weg aus zu erkennen. Auch hier wurde die Rückseite mit schwerer Artillerie beschossen und weist einige Löcher auf. Außerdem sprengte man die beiden Sechsschartentürme 20P7 sowie den Kampfraum mit Panzer-Scharten und Deckenplatte 4P7.

Der Zugang erfolgt wie früher über die zwei gegenüberliegenden Eingänge, welche durch die flankierende Eingangsverteidigung gedeckt wurden. Der linke Eingang beherbergte außerdem die Entgiftungsnische. Beide Eingänge verfügten im Innern über Nahkampfscharten, wobei der linke Gewehrschartenverschluss 48P8 entfernt wurde. Durch die Hauptgasschleuse, ebenfalls durch Nahkampfscharte gesichert, gelangt man in die Wache. Von hier aus betritt man einen L-förmigen Flur. Rechts geht es direkt in einen großen Bereitschaftsraum mit Notausgang. Hier ging es zur flankierenden Eingangsverteidigung mit Schartenplatte 7P7 und zum südlichen Sechsschartenturm 20P7. Geradeaus auf dem Flur geht es zum ehemaligen Nachrichtenraum sowie zum gesprengten Kampfraum mit Panzer-Scharten und Deckenplatte 4P7, dessen Zugang nachträglich vermauert wurde.

Geht man den Flur links so gelangt man zuerst zum Kommandantenraum, welcher der Wache direkt gegenüber liegt. Eine kleine Durchreiche verbindet ihn auch hier mit dem dahinter liegenden Nachrichtenraum. Danach kommt auf der linken Seite die Nahkampfscharte zur Sicherung der Hauptgasschleuse. Die nächste Tür auf dieser Seite führt in den Waschraum und zum Abort. Auch hier ist eine Nahkampfscharte eingebaut gewesen, welche den linken Eingang sicherte.

Wieder auf dem Flur, befand sich dem Waschraumraum gegenüber ein großer Ruheraum. Diesem folgte der Verbandraum mit einem kleinem Abstellraum und dem zweiten Notausgang.

Durch eine Tür gelangt man jetzt in einen weiteren kleinen Flur. Jedoch muss erst ein wenig geklettert werden, da auch hier die Tür vermauert wurde. Nachdem man sich also durch die Öffnung gezwängt hat, gelangt man gleich links in die ehemalige Küche mit dem Vorratsraum und danach zum Brennstoffvorratsraum, dessen  Außenwand anscheinend durch die Beschussversuche durchschlagen wurde. Auf der rechten Seite des Flures geht es in einen weiteren Bereitschaftsraum, der dem südlichen Sechsschartenturm vorgelagert ist. An der Stirnseite des Flures gelangt man nun zum Maschinenraum und dem Wasservorratsraum. In Maschinenraum sind die beiden Sockel zum Aufstellen der Stromaggregate und eines weiteren Brennstofftankes zu erkennen. Die Wasserversorgung des Bunkers stützte sich auf einen Tiefbrunnen, wobei die Pumpenhalterung und das Überleitungsrohr zum Wasservorratsraum noch erhalten sind. Außerdem befand sich bei unserem Besuch noch ein Wassertank hier, der jedoch schon einiges durchgemacht hatte.   

 

     

Fotos folgen in Kürze!!!

 

 

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