Pz.W. 733

 

 

Baujahr:                  1936/37

Ausbaustärke:         B alt                       

Nutzfläche:             91,30 m²

Erhaltungszustand: 30 %

 

 

Dieses einstöckige Pz.W. ist baugleich mit dem Pz.W. 728. Es befindet sich wie dieses in einem stark gesprengten Zustand. Die Eingangsfront wurde zwar nicht gesprengt, jedoch lässt ein Blick über den Eingang Schlimmes ahnen. Durch die Wucht der Sprengung wurde ein Teil der Decke hochgeklappt und liegt nun auf dem Eingangsbereich. Bis auf die Schartenplatte 10P7 wurden alle Panzerbauteile, einschließlich des Sechsschartenturm 35P8, entfernt. Der hintere Teil des Bunkers wurde komplett zerstört und auch der Treppenschacht ins Hohlgangsystem bekam sein Fett weg. Bis auf feuchte, warme Luft (Winter) ist nicht mehr viel vorhanden. Der Schachtzugang ist halb verschüttet und nur die Lüftungsrohre führen noch einige Meter in die Tiefe.

Der unterirdische Teil des Panzerwerks bietet auch kein Bild zur Freude. Der Zugang zum Treppenschacht ist bis auf Sturzhöhe mit Schutt und Schrott gefüllt. Auch ein Blick nach oben zeigt nur ein Gewirr von Rohren und rostenden  Stahlteilen. Dem Treppenschacht hat man wie beim Pz.W. 728 ein Längsprofil quer vorgelagert. Aber anders als bei diesem, befinden sich der Kasernenblock auf der linken Seite und rechts die Maschinenhalle. Beides wurde jedoch nur im Rohbau fertig gestellt. Als Besonderheit besitzt die Maschinenhalle zudem einen runden Schacht, der zum Teil mit Wasser gefüllt ist.

Aufgabe dieses zur Werkgruppe „Lützow“ gehörende Panzerwerk, war die rückwärtige Deckung der Pz.W. 730 und 732 und die Flankierung der Werke 728 und 736. Außerdem sollte der in unmittelbarer Nähe geplante Eingang A62 gesichert werden.

Das Panzerwerk befindet sich in einem Waldstück etwa 500 m westlich der Ortschaft Keszyca. Man durchfährt hierzu das Dorf in westlicher Richtung, bis zu einer Weggablung (großer Baumstumpf). Hier geht es nach links in Richtung Keszyca Lesna, das ehemalige Regenwurmlager. Nach dem Hügel macht die Straße einen Knick nach rechts. Hier weiter bis zu einer ehemaligen Bahnrampe fahren. Ab hier muss man sich in östliche Richtung ins Gelände schlagen.

Unterirdisch ist der Weg natürlich einfacher. Direkt am Bahnhof Bertha zweigt ein Tunnel zum Pz.W. 733 ab.

 

 

 

 

 

   
Blick auf das gesprengte Werk
   
Blick auf das gesprengte Werk – und zwei einsame Besucher
   

flankierende Eingangsverteidigung und Lüftungsgitter

   
flankierende Eingangsverteidigung
   
Eingang und Nahkampfscharte
   
Doppeldecker - die gesprengte Decke
   
Schartenplatte 10P7
   
Blick auf das gesprengte Werk
   
Blick auf das gesprengte Werk
   
Blick in den Treppenschacht
   
Treppenschacht und Reste der Lüftungsrohre
   
im unterirdischen Bereich - der gefüllte Treppenschacht
   
ein vorsichtiger Blick nach oben
   
nicht fertig gestellter Kasernenblock
   
nicht fertig gestellter Kasernenblock
   
Maschinenhalle und Schacht mit Deckel
   
Blick in den Schacht
   
Blick in den Schacht

 

 

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